Erster Bibelgarten Deutschlands mit Elementen der Bibel in Oberlichtenau-Pulsnitz bei Dresden
Dresdner Reisemarkt - 28.01.2012 |
2012-01-20 |
Der Bibelgarten Oberlichtenau ist am Stand der Oberlausitz vertreten.
Am 28. Januar 2012, Halle 1, Stand C 17. Herr Förster hat an diesem Tag Standdienst und freut sich auf Ihren Besuch. Es gibt feine neue Prosdpekte zur Oberlausitz besonders interessant sind die neuen Kinder- und Jugendreisekataloge und die Prospekte zu den Freizeitknüllern. Natürlich gibt es auch Infos über den Bibelgarten. | |
Israel von oben – in Oberlichtenau (Sächsische Zeitung - Kamenz) |
2012-01-05 |
Von Carolin Barth
Die Israelische Botschaft in Berlin schenkt dem Bibelgarten Fotos aus der Vogelperspektive, weil die Pläne hier begeistern. Davon erfahren hat die Vertretung aus der SZ.
Maik Förster öffnet die Kisten mit den Bildern der Ausstellung Horizonte. Per Spedition war sie in Oberlichtenau eingetroffen. Dass die Kisten aus Israel stammen, beweisen originale israelische Siegel.Foto: rp
Da war sogar Bibelgärtner Maik Förster perplex: In seinem Postfach trudelte nach einem SZ-Bericht eine E-Mail aus der Israelischen Botschaft aus Berlin ein. Dort verfolgt man mit wachsendem Interesse die Vorhaben der Christlichen Vereine aus Oberlichtenau. Nach dem Ausbau der historischen Scheune neben dem Bibelgarten wird ein neues Museum entstehen. Darin soll unter anderem ein Tonmodell des einstigen herodianischen Tempels in Jerusalem ausgestellt werden.
Die Pläne begeisterten in der Botschaft: „Deshalb schenkt uns die Vertretung eine komplette Foto-Ausstellung mit dem Titel Horizonte“, sagt Förster. Sie umfasst 40 Luftaufnahmen von Duby Tal und Moni Haramati, beide ehemalige Piloten der israelischen Luftstreitkräfte. Die Aufnahmen zeigen einen Ausschnitt aus der Vergangenheit und Gegenwart Israels. Sie zeigen heilige Stätten und historische Ausgrabungen, gewähren Einblicke in Wüstenlandschaften und dicht besiedelte Wohngebiete, zeigen moderne Industrie- und Forschungsanlagen sowie bedeutende Kulturstätten und erlauben die Sicht auf pulsierende Großstädte wie Tel Aviv oder Haifa.
Ganz neue Ansichten
Maik Förster kennt die Motive mit eigenen Augen. Er bereiste Israel bislang mehr als 30 Mal und schoss Tausende Fotos. Doch Aufnahmen aus der Vogelperspektive sind selbst für ihn völlig unbekannte Ansichten von Israel. Ihm gelang höchstens mal ein Schnappschuss aus dem Flugzeug. Per Spedition rollten drei große Kisten Ende November in Oberlichtenau an. „Die Ausstellung wurde fix und fertig geliefert, sämtliche Bilder sind gerahmt, es gibt einen Katalog mit Erklärungen“, so Förster. Die Bilder werden künftig im Erdgeschoss der Scheune aufgehangen. Im Frühjahr, so hofft Förster, wird das über 100 Jahre alte Gebäude für Besucher zugänglich sein.
Derzeit ist die Scheune noch eine Großbaustelle. Täglich wird gewerkelt, um das einst vom Verfall bedrohte historische Gemäuer wieder flott zu machen. Neben Ausstellung und Tempelnachbau dürfte im künftigen Museum vor allem ein großes Beduinenzelt für Aufsehen sorgen. Es soll in eine echte Wüstenlandschaft integriert werden. Aus dem Bibelgarten hatte das Zelt weichen müssen, da es Wind und Wetter zu sehr in Mitleidenschaft zog. So wird die Scheune als überdachte Alternative zum Bibelgarten unter freiem Himmel dienen. Längst nicht alle Fotos der Ausstellung Horizonte werden hier zu sehen sein können, dafür reiche der Platz selbst in der großzügigen Scheune nicht aus.
„Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie verliehen werden kann, beispielsweise an Schulen“, so Maik Förster. Er hofft, mit Horizonte den Horizont der Besucher auf sein liebstes Reiseziel Israel zu erweitern. Und vielleicht den einen oder anderen zu einer Reise überzeugen zu können. Die nächste Rundreise mit Maik und Susanne Förster startet im Februar. Sechs Plätze sind dafür übrigens noch frei. Im Frühjahr ist die Eröffnung der Ausstellung geplant, dafür haben sich Vertreter der israelischen Botschaft schon jetzt angekündigt.
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Auf der nächste Tour nach Israel in den sächsischen Winterferien gibt es noch freie Plätze Klick hier die Reisebeschreibung
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Wie Tourismus funktioniert |
2011-12-10 |
Wenn bei Evangtours das Telefon klingelt und eine fremde Frau gern wissen möchte, ob man denn am 10.Dezember das Barockschloss besichtigen könne, dann muss man der Fremden leider sagen, dass das um diese Zeit vermutlich nicht geht, da der Schlossherr wahrscheinlich außer Landes ist.
Nun hat man die Möglichkeit, der Frau zu sagen, sie solle es doch einfach im Sommer wieder probieren. Man hat aber auch die Möglichkeit, mit der Dame zu plaudern.
Wenn sich bei dieser Plauderei herausstellt, dass es sich um die Leiterin eines katholischen Bläserchores handelt, dann liegt es auf der Hand, alternativ zur Schlossbesichtigung vorzuschlagen, man möge sich doch das neue Musikzentrum anschauen und eventuell auch noch den Bibelgarten.
Wenn daraus ein Ausflug von ungefähr 50 Personen wird, die nicht nur das Musikzentrum und den Bibelgarten besichtigen, sondern auch noch im Ort Mittag essen und anschließend gemeinsam das Weihnachtskonzert des Spielmannszuges besuchen, dann hat genau das funktioniert, was man Vernetzung nennt....
Es geht doch!!!! | |
Bibelgarten begrüßte 5000 Besucher (Sächsische Zeitung - Kamenz) |
2011-11-19 |
Von Von Carolin Barth
Im Freilichtmuseum ist die Winterruhe eingekehrt. So bleibt Zeit, neue Pläne zu schmieden. Unter anderem gibt’s eine neue Schau.
Der Bibelgarten in Oberlichtenau ist eingemottet. Natürlich nur über die kalte Jahreszeit. Viele Helfer haben das Freilichtmuseum jetzt winterfest gemacht. Damit ist die Saison beendet. Rund 5000 Gäste konnten in diesem Jahr begrüßt werden. „Die Besucherzahl hat sich in diesem Bereich eingepegelt. Darüber sind wir sehr froh“, sagt Chef Maik Förster. „Das Spektrum der Besucher zieht sich durch alle Altersgruppen und umfasst längst nicht nur kirchlich gebundene Zeitgenossen.“ Neben Besuchern gingen auch Handwerker im Bibelgarten ein und aus. Gebaut wurde vor allem in der alten Scheune, die später Museum werden soll. So wurde das Dach notdürftig repariert und das alte Mauerwerk freigelegt. Jetzt werden Fenster, Türen und Fassade erneuert. Doch nicht alles lief 2011 in der Scheune nach Plan: So sollte ein Behinderten-WC eigentlich schon seit Sommer fertig sein. Doch Probleme im alten Gemäuer führten zu Verzögerungen, sodass es erst jetzt entstehen kann.
Garten nimmt Gestalt an
„In diesem Jahr hat auch der Garten im Bibelgarten Gestalt angenommen“, so Maik Förster. In den alten Frühbeet-Überresten der ehemaligen Schlossgärtnerei wachsen jetzt biblische Pflanzen. Erst in den letzten Tagen wurde ein Geräte- und Pflanzhaus gebaut. „Erschwert wird die Arbeit für uns durch den Wegfall der MAE-Kräfte. Personal zu finanzieren, sei es auch nur stundenweise, ist für den Verein angesichts enormer Bauaufgaben eine echte Herausforderung.“ Dennoch blicken die Bibelgärtner ambitioniert ins nächste Jahr. So soll das Backhaus für Besuchergruppen in Betrieb gehen. „Unser größtes Ziel ist es aber, die Bibelgartenscheune bis zum Saisonbeginn wirklich begehbar und damit nutzbar zu machen“, so Susanne Förster. Konkrete Pläne für die Nutzung gibt es bereits.
Botschaft schenkt Ausstellung
Die Israelische Botschaft in Berlin schenkt dem Bibelgarten eine Ausstellung mit dem Titel “Horizonte“. Die Fotoausstellung mit 40 Luftaufnahmen aus Israel, soll in der Scheune präsentiert werden. „Die Ausstellung wird von uns so konzipiert, dass sie unter anderem als Wanderausstellung für Schulen, öffentliche Einrichtungen oder Kirchgemeinden zur Verfügung stehen kann“, sagt Susanne Förster. Im neuen Jahr wird außerdem das schon geöffnete Ikonenmuseum erweitert. Dazu soll die Bücherei in die alte Scheune umziehen. „Voraussetzung dafür aber ist, dass die Bauarbeiten in der Scheune weiter zügig vorangehen.“
www.bibelgarten.de | |
Ein Steuerzahlerbaum für die Gartenschau (Sächsische Zeitung - Löbau) |
2011-11-04 |
Löbauer Kinder pflanzten einen Maulbeerbaum. Sponsor ist der Bibelgarten in Oberlichtenau.
Maik Förster vom Bibelgarten Oberlichtenau und Zweitklässler der evangelischen Grundschule Löbau haben gestern auf dem Landesgartenschaugelände einen Maulbeerbaum gepflanzt. Die Idee, zusammenzuarbeiten, sei beim diesjährigen Kirchentag in Dresden entstanden, sagte Förster. Für den Bibelgarten ist dieses Engagement auf einer Landesgartenschau eine Premiere.
Förster, der in Bautzen auch Kreisrat ist, hatte bei der Pflanzung Unterstützung von den Grundschülern. Sie haben sich zuvor mit dem Thema beschäftigt und eine Wanderung vom Schulgelände in Löbau-Süd bis zur Weidenkirche am Viadukt unternommen.
Im Bibelgarten werde der Maulbeerbaum mit einem Augenzwinkern auch als Steuerzahlerbaum bezeichnet, informierte Förster. Hintergrund ist eine biblische Geschichte um den Zöllner Zachäus, der auf einen Maulbeerbaum stieg, um Jesus zu sehen, und nach der folgenden Begegnung sein Leben änderte. Auch heute gebe es manche Zweifel an Steuern, so Förster. Doch Steuern ermöglichten unter anderem auch eine Landesgartenschau wie die Löbauer.
Der Maulbeerbaum soll bis zwei Meter hoch werden und essbare Beeren tragen. (SZ/gw)
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